Fahrplan
Thurbo AG
SBB
FahrplanStreckenunterbrüche

25.05.2015 – 28.05.2015 jeweils von 21:00 Uhr bis Betriebsschluss
S und S4 Buchs SG - Altstätten SG

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25.05.2015 – 04.06.2015 jeweils von 23:57 Uhr bis Betriebsschluss
S22 Jestetten - Neuhausen

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Kundenservice

Abfahrtstabellen, Fahrpläne & Netzkarte

Gut geplant ist halb gereist.
Fahrplan-Netzkarte
Thurbo Fahrplan-Netzkarte 2015
Streckenfahrpläne Thurbo

Bahnlinien 2015

754 Winterthur-Bauma-Rapperswil (Tösstal) 754.pdf

760 Zürich-Bülach-Schaffhausen 760.pdf

761 Winterthur-Bülach-Zurzach-Koblenz-Waldshut 761.pdf

762 Winterthur-Schaffhausen 762.pdf

763 (Erzingen-) Schaffhausen-Singen Htwl 763.pdf

820 Schaffhausen-Stein am Rhein-Kreuzlingen-Romanshorn (Seelinie) 820.pdf

821 Winterthur-Stein am Rhein 821.pdf

830 Weinfelden- Kreuzlingen-Konstanz 830.pdf

835 Wil-Weinfelden 835.pdf

840 Winterthur-Frauenfeld-Weinfelden-Romanshorn 840.pdf

845 Romanshorn-Rorschach 845.pdf

850 Winterthur-Wil-St.Gallen 850.pdf

852 Weinfelden- Bischofszell-St.Gallen 852.pdf

853 Wil-Wattwil-Nesslau-Neu St.Johann (Toggenburg) 853.pdf

870 Romanshorn-St.Gallen-Wattwil-Rapperswil 870.pdf

880 St.Gallen-Rorschach-Altstätten SG-Buchs SG-Sargans-Chur (Rheintal) 880.pdf

881 Wil-St.Gallen-Rorschach-Altstätten SG Herisau-St.Gallen-Rorschach-Heerbrugg 881.pdf 

900 (Zürich-) Ziegelbrücke-Sargans-Chur 900.pdf

Abfahrtstabellen & Kursbuch

Abfahrtstabellen

Die aktuellen Abfahrtstabellen und Taschenfahrpläne, sortiert nach A-Z, finden Sie hier.

Die Abfahrtstabellen der SOB-Bahnhöfe finden Sie hier.

 

Kursbuch 

Das SBB-Kursbuch als Online Version für jede Ortschaft finden Sie hier.

Online Fahrpläne

Online-Fahrpläne

Alle Verbindungen mit dem öffentlichen Verkehr (Bahn, Bus, Schiff usw.) in der Schweiz und internationale Verbindungen finden Sie unter www.sbb.ch.

 

Weitere Online-Fahrpläne

› Baden-Württemberg
› Bayern
› Deutsche Bahn AG
› Österreichische Bundesbahnen
› Vorarlberg (V-mobil)
› Zürcher Verkehrsverbund ZVV

› Weitere Fahrplan-Links

Fahrplanlatein

Was steckt hinter einem Fahrplan?

Der Fahrplan ist das Grundgerüst für die öffentlichen Verkehrsmittel. Er regelt Fahrzeiten, Anschlüsse und vieles mehr. In der Schweiz gibt es mehrere hundert Transport-Unternehmen. Der Fahrplan vernetzt alle Leistungen der einzelnen Unternehmen zu einem kundenfreundlichen Angebot.

Die Züge fahren im Takt

1982 fand der Fahrplanwechsel des Jahrhunderts statt. Die SBB und viele öffentliche Verkehrsunternehmungen führten den Taktfahrplan ein. Die Züge verkehren seither im regelmässigen Stundentakt, auf Strecken mit grosser Nachfrage sogar in noch dichteren Abständen.

Wichtigstes Merkmal des Taktfahrplans ist seine Regelmässigkeit und die leichte Merkbarkeit der Verkehrszeiten. Die Züge fahren jede Stunde zur selben Minute in eine Richtung. Der Reisende kann sich die Minute seines Zuges auf seinem Bahnhof merken und kennt damit bereits den Fahrplan des ganzen Tages. Ein wenig Vorsicht ist dennoch geboten: Manchmal gibt es Ausnahmen, sogenannte "Taktlöcher" oder Verschiebungen um wenige Minuten.

Für die Züge in die eine Richtung und die Gegenrichtung gelten die selben Spielregeln. Der Taktfahrplan ist symmetrisch aufgebaut. Die Züge gleicher Gattung kreuzen sich auch immer am gleichen Ort und zur gleichen Minute.

Was heisst symmetrisch?

Der Taktfahrplan ist symmetrisch aufgebaut. Was heisst das genau? Am besten machen wir ein Beispiel, in unserem Fall Wattwil. In diesem Knotenpunkt treffen Linien aus vier Richtungen zusammen - aus St. Gallen, Wil SG, Rapperswil und Nesslau-Neu St. Johann. Dass verschiedene Bahnunternehmen beteiligt sind, merkt der Reisende kaum.

Zur vollen Stunde treffen in Wattwil die Regionalzüge aus St. Gallen und Uznach ein. Sie kreuzen sich mit den Gegenzügen nach St. Gallen und Uznach.

Zur halben Stunde treffen die Regionalzüge des unteren und oberen Toggenburgs in Wattwil ein. Ebenso folgen die beiden Voralpen-Express-Züge aus St. Gallen und Luzern ein. Wiederum kreuzen sich diese Züge mit ihren Gegenzügen nach Wil, Nesslau, St. Gallen und Luzern.

Die Symmetrieachse des Taktfahrplans schneidet auf der Uhr die Minuten 00 und 30. In diesen beiden Momenten treffen sich überall in der ganzen Schweiz gleichartige Züge. So will es die Gesetzmässigkeit. Ausnahmen sind möglich, wenn ein Zug nicht regelmässig verkehrt oder wenn zusätzliche Züge den Fahrplan verdichten.

Auf doppelspurigen Strecken sind Begegnungen auf freier Strecke möglich. Auf einspurigen Strecken wie im Toggenburg können sich die Züge nur in Bahnhöfen kreuzen.

In unserem Beispiel begegnen sich die Züge zu den Symmetriezeiten im Bahnhof Wattwil. Für jede Richtung gilt: So viele Minuten, wie ein Zug vor der Symmetriezeit eintrifft, so viele Minuten nach der Symmetriezeit verlässt der Gegenzug den Bahnhof.

Das tönt ganz schön kompliziert. Der Regionalzug aus Wil fährt zur Minute 27 in Wattwil ein. Das sind drei Minuten vor der Symmetrie-Minute 30. Der Gegenzug nach Wil fährt deshalb zur Minute 33 in Wattwil ab, wiederum drei Minuten nach der Symmetrie-Minute 30.

Alles klar? Machen Sie bei Ihrer nächsten Fahrt die Probe auf's Exempel.

Offizielles Kursbuch

Das Kursbuch ist der Zugkatalog für die Reisenden. Die elektronische Ausführung ist die moderne Ausgabe. Das Herausfinden von Verbindungen ist zum Kinderspiel geworden. Jetzt gibt es kein Buch mehr mit sieben Siegeln.

Das offizielle Kursbuch ist ein dreibändiges Werk von beachtlicher Grösse. In der Handtasche gibt es dafür zu wenig Platz. Ein Rucksack, vollgepackt mit dem ganzen Bahnwissen, ist vorteilhafter.

Ins Reisegepäck gehört auch die Schweizerische Bahnkarte.

Taschenfahrpläne

Regionale Taschenfahrpläne sind handlich und für's Handgepäck geeignet. In der Thurbo-Region werden folgende Taschenfahrpläne herausgegeben:

  • Taschenfahrplan Ostschweiz (Fahrplanheft der SBB)
  • Ostwind-Fahrplan Thurgau
  • Ostwind-Fahrplan St. Gallen-Appenzell
  • Schaffhauser Fahrplan

Verlangen Sie Ihren Taschenfahrplan beim nächsten Bahnhof.

Grafischer Fahrplan

Die Bahnen benützen zur Planung einen grafischen Fahrplan. Er hat die Form eines Weg-/Zeit-Diagramms und gleicht einem "Strickmuster". Im Koordinatennetz von Strecke (vertikal) und Tageszeit (horizontal) wird jeder Zug als Strich dargestellt. Gegenseitige Abhängigkeiten der Züge beider Fahrrichtungen werden sofort sichtbar.

Gekreuzte Linien bedeuten Zugkreuzungen. Auf einspurigen Strecken dürfen sich Zugslinien nur auf der Höhe von Bahnhöfen kreuzen. Nicht jeder Zug verkehrt jedoch jeden Tag; so kann es durchaus sein, dass sich zwei Züge vermeintlich auf der Strecke begegnen. Ein Zug verkehrt aber nur Montag-Freitag, der andere Samstag/Sonntag.

Aus dem grafischen Fahrplan sind viele weitere Informationen enthalten. Dazu gehören Zugnummern, Zugkategorien, Verkehrszeiten, Steigungen und Gefälle, Gleisanlagen auf den Bahnhöfen, Brücken und Tunnels usw. Der "Grafik" ist ein unentbehrliches Arbeitsmittel für die Zugleitungen und die Bahnhöfe. Nur so können Entlastungs- und Extrazüge wie auch Bauarbeiten effizient geplant werden.

› Grafische Fahrpläne Schweiz

Dienstfahrplan

Die Lokführer wären mit grafischen "Strickmustern" schlecht bedient. Sie benötigen vielmehr Informationen über die einzelnen Züge in handlicher und übersichtlicher Form. Den Lokführer interessiert nur sein Zug. Der Dienstfahrplan enthält Angaben über Fahrzeiten, Geschwindigkeiten, Neigungsverhältnisse und weitere fahrtechnische Angaben.

Netzgrafik

Mit dem Aufkommen von landesweiten Taktfahrplänen ist das Bedürfnis entstanden, Zusammenhänge der Zugläufe nicht nur entlang einer Linie, sondern netzweit darzustellen. Die Netzgrafik gibt das Eisenbahnnetz und dessen Fahrplan schematisch wieder. Jedes im Takt verkehrende Zugpaar erscheint darin als Strich, welcher die Knotenbahnhöfe miteinander verbindet.

Mit der Netzgrafik gelingt es, die Fahrpläne sämtlicher Linien eines Netzes in ihren gegenseitigen Abhängigkeiten (z.B. Anschlusssituation in Knotenbahnhöfen) anschaulich wiederzugeben. In vereinfachter Form lässt sich eine Netzgrafik auch als Liniennetzplan ohne Ankunfts- und Abfahrtszeiten darstellen.

Netzgrafik Schweiz
› Netzgrafik ZVV

Weitere Planungsinstrumente

Fahrzeug-Einsatzpläne, Zugbildungspläne, Diensteinteilungen des Lok- und Zugbegleitpersonals und Gleisbelegungspläne der Bahnhöfe sind weitere betriebliche Planungsinstrumente. Sie bleiben den Reisenden weitgehend verborgen.